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1. Teil - Alles, was war

Warum sehe ich euch Menschen nicht mehr, sonder nur noch verlogene, untreue, lieblose Gestalten?Wo ist die warme Liebe hin, die ich brauche? Warum bin ich so taub ums Herz geworden, wieso sehe ich alles falsch und böse? Wieso werde ich selber böse? Was passiert mit mir?Wieso kann ich mich nicht mehr steuern? Wer steuert mich? Wer sagt mir, wann ich wie sein soll? Und warum? Womit habe ich das verdient? Dass ich mich nicht mehr selbst beherrsche, wer hat mir meine Selbstbeherrschung genommen? Wieso balle ich meine Fäuste, wieso zittere ich, wenn ich nicht mehr weiter weiß? Wieso schlägt mein Herz wie wild, wenn ich nicht mehr kann? Wie weit geht das noch? Was soll damit erreicht werden? Was soll mit mir passieren? Ich habe Angst. Ich habe Angst, was mit mir passiert, zu was ich werde, was ich mit anderen Menschen mache. Ich habe keine Kontrolle mehr über mich. Wird es stärker? Ist es bald nicht mehr in Phasen, sondern hat es mich irgendwann komplett eingenommen? Wer nimmt mich ein? Wer ist da in mir? Wer stellt das alles mit mir an? Und warum leiden andere wegen mir, obwohl ich das nicht will? Ich gehe immer weiter ins Dunkle, niemand sieht, was passiert, es reißt mich immer weiter rein. Ich bin alleine. Wo sind alle anderen? Jede Nacht weine ich, das ist pure Verzweiflung, das weiß ich, so fühle ich mich, so und nicht anders.

3.9.14 01:00


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Der Druck steigt

Das Gefühl von Verzweiflung, Trauer und Wut in einem ist kaum auszuhalten. Wenn Du immer Fehler machst, versuchst, draus zu lernen und die Fehler doch immer und immer wieder machst.

Es tut weh, wenn Du nicht aus Deiner Haut rauskommst, sondern darin gefangen bist. Wie kommt man raus? Wenn man sich die Haut aufschneidet? Nein, das hat nicht geklappt.

Wenn man sich inständig wünscht, am nächsten Morgen nicht aufzuwachen? Auch nicht.

Du willst rennen, am liebsten kilometerlange Strecken, aber Dir fehlt die Ausdauer dazu.

Du willst schreien, ganze Wälder zusammenschreien, aber Dir fehlt die Stimme dazu.

Du willst um Dich schlagen, Fenster und Wände eintreten, aber Dir fehlt die Kraft dazu.

Du willst einfach weg sein, da wo niemand ist. Doch dazu fehlt Dir der Mut.

Du bist einfach alleine. Egal wir viel Menschen bei Dir sind, egal, mit wie vielen Menschen Du redest, Du bist alleine. Einsam und alleine. Du hast niemanden und doch alle. Familie, Freunde, Bekannte. In dieser Lage sind diese Menschen aber niemand. Nur Ablenkung. Hintergrundmusik.

Das Weiße in der Schwarz-Weißen Welt. Das Schwarze ist alles, was Gefühle in die weckt. Trauer, Liebe, Wut, Hass, Freude. Menschen sind die Dinge, die in der Welt umherlaufen, täglich arbeiten gehen, nachts schlafen, den Tag über essen, trinken, auf die Toilette gehen. Mehr nicht. Sie können Dir nicht helfen, denn sie sind nichts. Einfach nur langweilige Wesen, die am liebsten ihre Ruhe haben, einen Fernseher und was zu Essen.

Sie machen nicht mit, wenn Du am liebsten rennen willst, kilometerlange Strecken.

Sie machen nicht mit, wenn du schreien willst, ganze Wälder zusammenschreien.

Sie machen nicht mit, wenn Du um Dich schlagen willst, Wände und Fenster eintreten.

Sie machen nicht mit, wenn Du einfach jemanden brauchst, um nicht einsam zu sein.

3.9.14 00:58


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