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Was ist schon das Leben?

Nichts. Wir werden jeden Tag älter. Wir haben eine Beruf, studieren, gehen zur Schule oder sind in der Ausbildung. Wir machen uns jeden Tag Gedanken, um alles und nichts. Jeden Tag passiert etwas. Man sieht alte Bekannte wieder, man hat Geburtstag, feiert Weihnachten, verliebt sich, trennt sich. Und am Ende? Stirbt man. Man hat nichts vom Leben. Egal, was man tut. Ob man lieb war, oder nicht. Man stirbt sowieso am Ende. Warum das alles? Niemand wird am Ende dafür belohnt, dass er sein ganzes Leben lang gearbeitet hat. Niemand. Auch der Reichste und Klügste stirbt, genauso wie der Obdachlose, der nie einen Beruf hatte.

Wenn man traurig ist, weil jemand gestorben ist, leidet man. Man leidet auch, wenn man verlassen wurde. Ob nun von einem Elternteil, oder seiner großen Liebe. Man ist traurig, viele weinen und verzweifeln. Aber...in der Zeit, in der man die Trauer verarbeitet, verbraucht man eine unheimliche Kraft. Man verbraucht Kraft während man arbeitet, aber unter Liebeskummer leidet. Wieso müssen wir das jeden Tag alles mitmachen? Warum ist das ganze Leben nur auf eins aus? Um am Ende zu sterben...

Ich möchte keine Kraft mehr in nichts stecken. Ich bin ausgelaugt und lebe einfach so weiter, wie es das Leben eben will. Bis es soweit ist, wann auch immer.

Jeden Tag weinen, leiden, verzweifeln, überlegen, was ich tun soll. Am Ende ist alles schlecht.

Nichts hat etwas gebracht, nichts taugt etwas.
Warum vertraut man?
Überall wird gelogen, verschwiegen, verletzt.


3.9.14 00:53
 


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